Es ist eine Art Premiere. Ohne das hier weiter auszuführen – Spiegel Online habe ich sicher schon Jahre nicht mehr gelesen. Warum, wieso, weshalb möchte ich hier gar nicht erklären und immer wenn ich mal wieder reinschaute sah ich mich in meiner Meinung bestätigt… Jenseits von BLATTSCHUSS auf watchberlin war also jede Form von “SPIEGEL” für mich kein Thema.
Bei SPON ist nun unter der Überschrift “Wir sind die Guten” ein Artikel über den CCC erschienen, der diese typische Häme vermissen lässt, die SPON so oft ausmacht. Darüber hinaus hat man sich ganz untypischer Weise gar die Mühe des Recherchierens gemacht – ich bin ein wenig begeistert.
Jeder der sich für die Bürgerrechtsbewegung hinter dem Hacker-Club ernsthaft interessiert und begriffen hat oder begreifen will, dass es hier nicht nur um eine Ansammlung von sozial inkompatiblen Menschen geht, dem sei der Artikel wärmstens empfohlen. Den anderen auch…
Ein Absatz (auf Grund dessen Zitat ich den Artikel letztendlich aufrief und laß) ließ mich ein wenig schmunzeln.
Gut, etwa 80 Prozent aller Hacker im CCC, sagt Kurz, “sehen tatsächlich so aus, wie man sich Hacker vorstellt”, also bleich wie ein Nachtalb, fast immer männlich, oft mit Fusselbart und Kapuzenpulli. Viele reden nicht viel, und nicht alle riechen gut. Sie trinken Club-Mate, ein koffeinhaltiges Gesöff, das beim Wachbleiben hilft und besser verträglich sein soll als Kaffee oder Cola. Oft haben sie Magenprobleme. Diese Nerds bilden die Basis des Clubs.
Warum genau ich schmunzelte, weiß ich gar nicht mal genau. Evtl. weil Klischee und Wahrheit oftmals so nah bei einandern liegen. Villeicht aber auch weil ich ganz froh bin zu den 20% zu gehören, auf die nicht jedes beschriebene Merkmal passt.
Immerhin hab ich ja keinen Bart…
immer trinkst du inzwischen Mate
“immerhin” sollte das heißen