Zweifellos: Lange war es schon nicht mehr so still wie in den letzten Wochen. Aber um bösen Zungen kurz entgegenzuwirken: Ich lebe noch! Und das sogar sehr zufrieden und gut gelaunt
Ursprünglich sollte letzter Eintrag ja nur eine kurze Blog-Pause einläuten, da ich zum Short-Trip nach Wien ausflog um neben einem lieben Freund und einer tollen Stadt auch ein Metallica Konzert zu sehen. Da sich das Metal Urgestein dieses Jahr nicht in Deutschland blicken lässt, musste man wohl oder übel diesen sehr lohnenswerten Ausflug auf sich nehmen und Oh, Wunder: Es hat sich mehr als gelohnt.
Wien ist eine tolle Stadt deren Flair, Ausstrahlung und Werte man in ein paar Tagen nur oberflächlich ankratzen und erahnen kann. Eine Art Orientierungsphase und ein paar wichtige Sehenswürdigkeiten (über deren Würde gsehen werden zu müssen man sicherlich teilweise streiten kann) bzw. Museen – mehr ist in der Zeit nicht zu machen.
Ganz besonders ans Herz legen möchte ich dem interessierten Wien Besucher noch das Technische Museum Wien. Das frisch renovierte Museum ist wirklich liebevoll zugeklatscht mit Allem, was auch nur irgendwie mit Technik zu tun hat. Ein Höhepunkt ist sicher der Hochspannungsraum inkl. voll ausgewachsener Teslaspule. Ich ärgere mich im Nachhinein, dass ich nur ein paar Stunden Zeit hatte. Man benötigt schon einen Tag um mehr oder weniger alles gesehen und aufgenommen zu haben.
Der Höhepunkt des Trips war dennoch zweifellos das Metallica Konzert am letzten Abend. Spielwütig, gut gelaunt, vom Wettergott gesegnet und laut (!) gaben sich die vier Metaller die Ehre und rissen die Menge, die sichtlich erfreut darüber schien, dass die Vorband Odysee ein Ende fand, in ihren Bann. Stundenlang!
den Rest gibts wie immer hier!
Zurück in Deutschland sollte das halbwegs geregelte Semesterferien-Leben weitergehen. Aber genau hier klingt schon das Paradoxon durch. Wiederkeher ist schön, aber auch anstrengend! Man möchte so viele Menschen nach einem Semester Auszeit wiedersehen, hören und sehen was sich verändert hat bzw. was gleich geblieben ist und auch sonst gibt es genügend Dinge zu erledigen, arangieren, vorbereiten, … Aber dann ist da der immer gegenwärtige Gegner, genannt “Zeit”!
Die Internet-Losigkeit in meinem aktuellen Domiziel in der Kölner Südstadt, kombiniert mit Trips zur Rheinkultur und Amsterdam taten ihren Rest und so blieb es bis heute still.
Aktuell sitze ich auf der Nordseeinsel Juist, ärgere mich darüber, dass augenscheinlich jemand den Insulandern WPA2 gezeigt hat und verlebe ansonsten die Definition von Ruhe und Relaxen. Was anderes ist hier auch unmöglich. Hektik und Stress muss man am Hafen in Norddeich abgeben, bevor man übersetzt und darf sie auch wieder abholen, wenn man die Insel verlässt. Eigetnlich eine super Sache. Wenn jetzt noch der Wind ein wenig stabiler wäre, so dass ich meinem Hobby Kiten regelmäßiger nachgehen könnte, wäre alles perfekt.
Ich hab es kurz anklingeln lassen: Auch hier ist der meine Anbindung ins www stark bis komplett eingeschränkt und ich wundere mich manchmal selber, dass mir das so wenig ausmacht. Immerhin geht das nun schon seit Wochen so ![]()
Demnach wird es auch noch ein paar Wochen dauern, bis ich mich hier wieder un- /qualifizierten Kommentaren zum Tagesgeschehen dort draussen äussern werde – klingt nach Urlaub, hm?
Bis dorthin wünsche ich gutes Wetter, gute Laune und verabschiede mich mit ostfriesischem “Moin!” und nem frischen Jever. Prost!