Aus Scheiße Knöpfe machen!?

Posted on Friday 27 April 2007

Von wegen “das geht nicht”… Und wie das geht! Und statt Knöpfen gibt es direkt Goldbarren.

Mir ist vorhin das aktuelle Album von Nelly Furtado namens “Loose” untergekommen. Die Musik an sich will ich hier überhaupt nicht bewerten. Das ist sicherlich Geschmackssache. Fakt ist jedoch, dass das Album stellenweise hoffnungslos übersteuert ist.
Erst dachte ich mir wäre eine Montags-Pressung untergekommen, aber weit gefehlt. Bei dem Titel “Say It Right” findet dieser technisch Eklar seinen Höhepunkt. Die Bassfigur kann man sich keine 20 Sekunden anhören ohne Kopfschmerzen zu bekommen. Ich habe mir einzelne Tracks der CD sogar nochmals von komplett anderer Quelle bezogen (Nein! NICHT via t0rrent) um sicher zu gehen, dass ich mich hier nicht grundlos echauffiere. Das Bild ist jedoch das Gleiche (was mich eigentlich wundert, denn ich kann mich nicht daran erinnern, Selbiges auch bei den Single Auskopplungen bemerkt zu haben).
Auch bei in den Rezensionen bei Amazon ist vereinzelt von Rücksendungen wegen total kaputter Produktion dir Rede (das Album belegt dort aktuell trotzdem den Verkaufsrang 7 in der Rubrik Musik).
Tatsächlich ist die Qualität stellenweise (s.o.) so schlecht, dass man das selbst aus der Mono-Box meines Uralt-Thinkpad hören kann, dass da im Studio irgend etwas grundlegend schief gelaufen ist (gute Kopfhörer kotzen einem schon nach den ersten Takten tief ins Mittelohr).

Kurzum: Dass sich diese Scheibe hunderttausend-fach verkauft, ist eigenltich ein Skandal. Eigentlich müsste man der Plattenfirma die Scheibe in guter AOL-Manier LKW-weise auf den Hof kippen. Aber das Volk macht’s halt mit…

PS: Und wehe hier kommt mir jetzt einer mit “Stilmittel” ;)


1 Comment for 'Aus Scheiße Knöpfe machen!?'

  1.  
    Valentin
    April 27, 2007 | 11:04
     

    … “Do it” kommt ja auch aus der Demo Scene (http://youtube.com/watch?v=M4KX7SkDe4Q) aber von wegen “Stilmittel” und so: Hör mal Neptunes Produktionen :-)

    Auch krass daneben gegangen ist imho der Mixdown von “Hips don’t lie” von Shakira und Wycleff – wobei man da vielleicht sogar “Geschmacksache” sagen könnte.

    Ach ja: Viel Spass noch in Prag!

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