Ich hatte ja bereits angekuendigt, dass es aus den letzten Tagen noch genug Material zum Berichtne geben wuerde und ich bin ganz froh, dass mich Wohnheimsmitbewohner Jan dabei tatkraeftig unterstuetzt. Zumal unsere Aktivitaeten in den letzten Tagen doch stark korrelieren
Wie ja bereits angekuendigt, verlief der letzte Montag Abend ein wenig anders als geplant. Statt brasilianischer Live-Musik gab es Drum’n'Bass und statt zeitig zu Hause gab es eine Odysee durch das naechtliche Prag. Wer sich fuer diese Geschichte interessiert, kann sie auf Jans erwaehntem Blog nachlesen (inkl. Fotos – wenn auch nur in Handyqualitaet!).
Wie langsam klar werden sollte, befinden wir uns aktuell in der Phase des Club-Checkout. Prag hat wie gesagt gerade in musikalischer Hinsicht unglaublich viel zu bieten und bis wir auch nur ein Bruchteil dessen kennen, wird es wohl noch etwas dauern. Deutlich mehr jede mir bis jetzt bekannte Großstadt. Der Kontakt zu Studenten aller Kontinente und im Speziellen zu denen, die urspruenglich fuer ein Semester kamen, aber nie wieder gingen (kein Einzelfall!) verschafft in diesen ersten Wochen tiefe Einblicke in das Prager Nachtleben.
So auch gestern: Nico (so genannt, weil er aus Nicaragua kommt und keiner seinen eigentlichen Namen aussprechen, geschweige denn behalten kann) wohnt mittlerweile das 4. Jahr in Prag (auch er kam urspruenglich nur fuer einen Sommer) und lud gestern Abend in den Mecca-Club ein. Wunderten wir uns doch zu Beginn ein wenig ueber die typisch deutschen Preise (sprich: 2-4mal so teuer wie in anderen Clubs), wurde schnell klar, dass wir in einem absoluten Edel-Club gelandet warten. Angekuendigt war House-Musik: Es erwarteten uns jedoch Stunden des Techno (bzw. des HipHop, wenn man in den Keller auswich).
Ich formulier es mal so: Man sollte die Erfahrung mal gemacht haben, aber ich bin froh keinen Eintritt gezahlt zu haben (Nico kannte ‘natuerlich’ den DJ …). Wir Techno-Gegner haben uns dann so gegen 4h auf den Weg ‘nach Hause’ gemacht, aber natuerlich kam es anders als geplant…
Nachdem wir noch schnell die amerikanische Botschaft konsultierten (ich finde es uebrigens super, dass man in Prag die Wirtschaftlichkeit von McDonalds Filialen erkannt hat, die 365 Tage im Jahr rund um die Uhr geoeffnet haben
), stellten wir mir Bedauern fest, dass die Bus/Bahn-Verbindung eine Bergauf-Wanderung mit sich gebracht haette und so beschlossen wir noch schnell einen so genannten After-Club aufzusuchen, derer es in Prag anscheinend so einige gibt. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass Sie erst aufmachen, wenn gewoehnliche Clubs schließen und erst schließen, wenn andere bereits ihr Mittagessen zu sich nehmen.
Wie dem auch sei: Ich weiss nicht genau wie es dazu kam, aber als wir den Club verließen, war es bereits wieder taghell 
Eine anstrengende Nacht! Furchtbar, dieses Studentenleben
Den kompletten Foto-Stream gibts wie immer in der der Gallery!
Hi, freu´mich das es Dir gut geht…. weiter so!!!!!