Prinzipiell haenge ich mit der Berichterstattung aus Prag weit zurueck. Die letzten Tage waren wieder unglaublich ereignisreich und ich moechte an dieser Stelle mal versuchen wieder ein wenig Land zu gewinnen…
Wie bereits erwaehnt, war die letzte Woche komplett mit Aktivitaeten und Ausfluegen des ISC gefuellt. Das Wohnheim sah ich (wenn ueberhaupt) nur stundenweise um nachts mal kurz (!) zu schlafen. Zweifellos eine anstrengende Geschichte, aber es ist doch immer wieder erstaunlich, wozu der Koerper faehig ist, wenn man Spaß hat
Da ich im Moment keine Moeglichkeit habe die Bilder von der SD-Karte zu holen (Erlaeuterung folgt), skippe ich den Mittwoch und denn Donnerstag nun mal und gehe direkt zum Freitag ueber. An eben jenem Freitag ging es morgens in die modernste Autofabrik Europas – zu Skoda. Bilder waren hier natuerlich absolutes Tabu, aber evtl. muss man einen so hochautomatisierten Prozess, in dem die Endmontag eines kompletten Fahrzeugs knappe vier Stunden dauert auch selber mit eigenen Augen gesehen haben.
Anschließend ging es auf einen ‘Hiking’-Trip ins Hochland – und da passierte es dann. Mich auf dem Gipfel ausruhend, entschloß meine geliebte PowerShot Digitalkamera den schnellsten Weg nach unten zu nehmen: Direkt die Felswand hinab. Nach ca. 3-4 Sekunden Stille folgte der Aufprall – seeehr ungeschoenes Geraeusch!
Ich hab die Kamera dann nach einem harten Abstieg sogar wiedergefunden und entgegen aller Erwarteungen war diese sogar noch an einem Stueck, aber das Obejktiv ist leider dermaßen verzogen, dass ausser der SD-Karte nicht mehr viel zu retten war.
Aus diesem Grund verweise ich fuer die Berichterstattung des Samstag und Sonntag auch auf einen Blog-Eintrag von Jan, dessen Handybilder die stimmungsvolle und komunikative Athmosphaere dieser beiden Tage wenigstens ein bisschen erahnen lassen.
Nachdem es Samstag morgens eine Tour in den Aquapark startete und man nach mehreren Stunden ausgedehnter Rutsch-, Whirlpool- und Saunapartien doch eine starke Mischung aus Entspannung und Erschoepfung verspuerte, ging es am Nachmittag rauf in die Berge.
Als wir das Ziel erreichten, war es bereits Abend und so traten wir die 2,5km lange Wanderung durch tiefen Schnee und entsprechender Steigng im Dunkeln an. Der Aufstieg war hart, aber im Nachhinein lohnenswert, entschaedigten doch eine ausgedehnte Mahlzeit und eine lange (bzw. kurze
) Nacht in einer urigen Baerenhuette (auch wenns in Tschechien gar keine Baeren gibt…).
Ein hochgradig kommunikativer und netter Abend unter dem Deckmantel der totalen Internationalitaet. Wann sitzt man schonmal mit Studenten aus allen Kontinenten an einem Tisch und unterhaelt sich uber alle wichtigen und unwichtigen Dinger der Welt…
Gestern starteten dann die Vorlesungen und Abends ging es zu einer Party die sich als intensive Drum’n'Bass-Erfahrung entpuppte. Damit geht im Uebrigen die Geschichte einher, wie man nachts um 4:30 nach Hause findet, wenn man einen Club als letzte Gruppe verlaesst und eigentlich keine Ahnung hat wo man ist, geschweige denn wie man nach Hause kommt…
Aber diese Geschichte erzaehl ich ein anderes Mal
Prost!
[...] Heute moechte ich mal kurz meine Wohnsituation vorstellen. Nachdem ich im Moment leider keine DigiCam mehr zur Verfuegung habe, werde ich weiter Bilder wohl nachreichen muessen. Fuer heute soll ein Blick von oben genuegen. [...]