…für Alle, die schon lange keinen Grund mehr zu ausgedehnter Schadenfreude hatten.
Angenommen man investiert unverhältnismäßig viel Zeit in ein Semesterprojekt um eine selbstgebaute Hochverfügbarkeitslösung für ein gehärtetes System aus Datenbank an Application-Server zu entwickeln. Zusätzlich nehme man an, dass am Donnerstag gegen 8:30 der Auftraggeber von der Westküste der USA anreist und man noch am Mittwoch Abend gegen 19h zuversichtlich ist, am morgigen Tag eine überzeugende Präsentation des Ergebnisses liefern zu können.
Was wäre dann der GAU?
Richtig: Wenn sich dann an selbigem Mittwoch Abend gegen 23h bei letzten Tests von zu Hause die einzig nicht redundante Komponente augenscheinlich verabschiedet. Das StorageArray auf dem die Oracle-Datenbank installiert ist.
Wenn das passiert, können weder ZFS/RaidZ noch sonst irgendwelche Mechanismen den Untergang des Schiffs verhindern. Wild rudernd würde die Besatzung dann noch versuchen mit Rollbacks von ZFS-Snapshots und diversen Dateisystem-Reperaturen versuchen den Untergang doch zumindest bis zum kommenden Vormittag zu verzögern, aber diese Bemühungen würde das Mutterschiff Solaris nur mit Kernel-Panics quitieren und die nicht aufzuhaltende Zerstörungskraft höherer Gewalt demonstrieren.
Was würde man dann (7 Stunden vor der Präsentation) noch machen, wenn das Labor abgeschlossen der Hafen unerreichebar weit weg und ohnehin keine Ersatz-Hardware kein Ersatzrumpf mehr auf die Schnelle aufzutreiben wäre?
Wieder Richtig: Ohnmächtig schlafen gehen! Gute Nacht!
ohoh. das klingt SEHR unangenehm. beileid