Eine erheitende heise Meldung der letzten Tage muss ich hier nochmal kurz aufgreifen.
iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom:
“Ein Augenblick der Wahrheit” lautet der Titel einer kostenlosen Studie der dänischen Firma Strand Consult, die populäre Meinungen über das iPhone korrigieren soll. Dazu gehört etwa die These, Apples Smartphone habe den Mobilfunkunternehmen neue Kunden und höhere Umsätze beschert.
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In ihrem Text führt Strand Consult 20 Mängel des iPhones auf, die dessen Anhänger ihrer Meinung nach nicht wahrnehmen wollen. Dazu gehören unter anderem das Fehlen von Java und MMS-Versand, die Unmöglichkeit des Akkuwechsels sowie die Kontrolle Apples über die auf dem Gerät installierbaren Anwendungen. iPhone-Anhänger verteidigten Apple gegen Kritik an diesen Defekten ähnlich wie die Stockholmer Gefangenen ihre Geiselnehmer, argumentieren die Berater.
Da bin ich ja ganz froh, dass ich offensichtlich noch keine Symptome zeige. Denn ganz im Ernst: Viele der angeführten Mängel empfinde auch ich schlichtweg als Zumutung. Speziell die Geschichte mit dem Akku und der Software ist eine Frechheit. Die Tatsache, dass es für das ein oder andere Problemchen bereits mehr oder weniger legale workarounds gibt, macht es nicht wirklich besser. Aber ich hab’ ja seit kurzem auch die duct tape special edition. 
Ich finde im Übrigen, dass sich die Aussage bezüglich dem Stockholm-Syndrom durchaus auf viele Apple User im Allgemeinen übertragen lässt – nicht nur auf IPhone Besitzer.
Es sei aber an der Stelle erwähnt, dass dieses Syndrom bei gehypten Technologien und deren Fanboys generell stark vertreten ist, nicht ausschließlich bei Apple. Hier ist nur die Fanboy-Konzentration recht hoch